Wie funktioniert die "permanente Seed-Implantation"?

Bei der permanenten Seed-Implantation werden kleine strahlende Stifte (Seeds) über Hohlnadeln direkt in die Prostata implantiert. Die Seeds geben ihre Strahlung von innen über mehrere Monate an das umliegende Gewebe ab. Die Strahlung besitzt eine sehr kurze Reichweite; die millimeter-genaue Positionierung, die mit Computern berechnet wird, verhindert eine Schädigung des umliegenden gesunden Gewebes.





Die permanente Seed-Implantation ist ein komplexes Operationsverfahren, das einen hohen technischen und apparativen Aufwand erfordert. Strahlentherapeut, Urologe und Medizin-Physiker, sowie Anästhesist bilden das Operationsteam. Die Operation erfolgt vorzugsweise unter Vollnarkose und dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden.

 
 
In Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Rendsbrug