Transperineale Seed-Implantation – die schonende Alternativtherapie

Der Prostatakrebs ist mittlerweile der häufigste Tumor des Mannes in Deutschland. Hier erkranken
jedes Jahr etwa 31.000 Männer.

Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen kann der Prostatakrebs bereits in einem frühen Stadium erkannt werden und besitzt dann, soweit er auf die Prostata begrenzt ist, hohe Heilungschancen. Im Laufe der letzten Jahre wurden beim lokal begrenzten Prostatakarzinom neue alternative Therapieformen entwickelt.

Die operative Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie) als minimal-invasive Therapievariante wurde in den letzten Jahren speziell in Amerika, aber auch in Deutschland durch neue, an das Tumorstadium angepasste Methoden, ergänzt beziehungsweise durch minimal invasive, für den Patienten schonende Techniken, zum Teil ersetzt.

Der mündige Patient von heute hat mehr denn je die Möglichkeit, sich über seine Krankheit zu informieren.
Diesem Umstand wird in Zukunft im Gesundheitswesen vermehrt Rechnung getragen werden.

Die Transperineale Seed-Implantation, auch unter dem Begriff permanente Brachytherapie bekannt, stellt eine alternative Behandlungsmethode des Prostatakrebses dar, welche bei gleich guten Heilungsergebnissen deutlich geringere Nebenwirkungen als die konventionellen Verfahren mit sich bringt.
 
 
In Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Rendsbrug